Jacqueline Merklinger

Transformation und Markenarchitektur: Von Studitemps zur jobvalley-Familie

Jacqueline Merklinger
Jacqueline Merklinger
veröffentlicht am 26.8.2026

Die erfolgreiche Rekrutierung akademischer Nachwuchskräfte erfordert eine präzise abgestimmte Infrastruktur, die sowohl die Anforderungen moderner Unternehmen als auch die Lebenswelt von Studierenden versteht. Hinter den Namen jobvalley und jobmensa verbirgt sich unser strategisch konstruiertes Ökosystem, das aus dem ehemaligen Personaldienstleister Studitemps hervorgegangen ist. Die Umbenennung und Neustrukturierung markierte für uns den Übergang von einer klassischen Zeitarbeitsfirma zu einer digitalen Plattform für akademische Personallösungen.

Innerhalb dieser Markenarchitektur übernehmen jobvalley und jobmensa klar getrennte, aber eng miteinander verzahnte Rollen. Während sich die eine Marke als B2B-Partner an Arbeitgeber*innen und Unternehmen richtet, fungiert die andere als reichweitenstarkes B2C-Portal für Studierende sowie Absolvent*innen. Durch diese duale Struktur stellen wir sicher, dass die Ansprache auf beiden Seiten des Arbeitsmarktes zielgruppengerecht erfolgt, ohne dass es zu Reibungsverlusten im eigentlichen Vermittlungsprozess kommt.

jobvalley als strategischer Partner für Arbeitgeber*innen

jobvalley bildet das Dach der Unternehmensgruppe und ist die primäre Schnittstelle für alle B2B-Aktivitäten. Der Fokus liegt hier vollständig auf der Bereitstellung flexibler Personallösungen für Unternehmen jeder Größenordnung – vom regionalen Mittelständler bis hin zum international agierenden Konzern. Das Leistungsportfolio umfasst die Überlassung und Vermittlung von Werkstudent*innen, Unterstützung bei projektbasierten Personalengpässen sowie die Rekrutierung von Young Professionals für den Direkteinstieg.

Technologisch setzt jobvalley auf eine digitale Plattform, die datengestütztes Matching mit persönlicher Beratung kombiniert. Unternehmen erhalten hier Zugang zu Tools für das Management des eingesetzten Personals, die digitale Zeiterfassung und die automatisierte Abrechnung. Der Schwerpunkt von jobvalley liegt somit auf der strategischen HR-Beratung, der Rechtssicherheit im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung sowie der Effizienzsteigerung bei der Besetzung vakanter Stellen im akademischen Segment.

jobmensa als digitales Herzstück der Talentgewinnung

jobmensa fungiert innerhalb des Markenkonstrukts als das Magnetfeld für Nachwuchskräfte und gilt als eines der größten Jobportale für Studierende im deutschsprachigen Raum. Die Plattform ist rein auf die Bedürfnisse der studentischen Zielgruppe ausgerichtet. Studierende, die auf der Suche nach Nebenjobs, Werkstudentenstellen, Praktika oder dem ersten Job nach dem Studienabschluss sind, nutzen jobmensa als zentrales Karriereportal.

Die Stärke von jobmensa liegt in der enormen organischen Reichweite und der intuitiven User Experience für Bewerber*innen. Durch gezieltes Online-Marketing, Kooperationen mit Hochschulen und eine starke Präsenz in den sozialen Medien wird auf jobmensa ein kontinuierlich wachsender Talentpool aufgebaut. Die Plattform sammelt strukturierte Daten zu Qualifikationen, Verfügbarkeiten und Fachrichtungen der Studierenden, was eine präzise Vorselektion ermöglicht. Für die Nutzer*innen auf Bewerberseite ist jobmensa das Gesicht der Marke – vertrauenswürdig, digital und nah am Campus-Alltag.

Das Zusammenspiel: Wie beide Welten ineinandergreifen

Der eigentliche Mehrwert für Arbeitgeber*innen entsteht aus der nahtlosen Integration von jobvalley und jobmensa. Wird über jobvalley ein Personalbedarf definiert – beispielsweise die kurzfristige Unterstützung im Kundensupport oder die langsame Einarbeitung spezialisierter IT-Werkstudent*innen –, greift der Vermittlungsalgorithmus direkt auf den Datenbank-Pool von jobmensa zu.

Die Stellenausschreibungen werden auf jobmensa publiziert und automatisiert an passende Studierende ausgespielt. Sobald sich qualifizierte Bewerber*innen melden, übernimmt die Infrastruktur von jobvalley die administrativen und rechtlichen Schritte: von der Prüfung der Immatrikulationsbescheinigung über die Vertragsgestaltung bis hin zur Gehaltsabrechnung. Das Markenkonstrukt trennt demnach die Akquise der Talente (jobmensa) von der kaufmännischen und operativen Abwicklung des Personaleinsatzes (jobvalley), um auf beiden Seiten maximale Professionalität zu gewährleisten.

Kontaktwege und Ansprechpartner*innen für unterschiedliche Anliegen

Die klare Rollenverteilung setzt sich in der Kommunikations- und Betreuungsstruktur fort. Unternehmen und HR-Verantwortliche, die Personalbedarf anmelden, bestehende Verträge verwalten oder strategische Beratung zu flexiblem Personalmanagement benötigen, finden ihre Ansprechpartner*innen ausschließlich über jobvalley. Hier stehen dedizierte Account Manager*innen sowie regional verankerte Vertriebs- und Betreuungsteams zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel über das digitale Kundenportal von jobvalley oder direkt über die zuständigen Business Partner*innen für die jeweilige Branche.

Für Bewerber*innen, immatrikulierte Studierende und im Einsatz befindliche Zeitarbeitnehmer*innen dient jobmensa als initiales Tor, während die administrative Betreuung während eines Einsatzes über die Serviceteams von jobvalley läuft. Fragen zu Bewerbungsstatus, Lohnabrechnungen oder Einsatzzeiten werden standardisiert über App-Lösungen und digitale Helpdesks gesteuert. Diese Strukturierung stellt sicher, dass Unternehmen nicht mit Support-Anfragen von Bewerber*innen konfrontiert werden, sondern eine kuratierte, professionelle Schnittstelle für ihre HR-Anliegen erhalten.

Fazit & FAQ

Die Markenarchitektur rund um jobvalley und jobmensa löst die klassische Zweiteilung des Arbeitsmarktes durch ein integriertes Plattform-Modell. Durch die klare Positionierung von jobmensa als Anlaufstelle für studentische Nachwuchskräfte wird ein hochrelevanter Talentpool gesichert, den jobvalley für Arbeitgeber*innen professionell, rechtssicher und digital nutzbar macht. Diese Trennung von Talent-Community und B2B-Personaldienstleistung ermöglicht es, flexiblen Personalbedarf im akademischen Bereich effizient zu decken und gleichzeitig administrativen Aufwand zu minimieren.

Jacqueline Merklinger
Über den/die Autor*in

Jacqueline Merklinger

Seit meinem Bachelorabschluss 2017 bin ich in den Bereichen Marketing und Redaktion tätig. Mal war ich selbstständig, mal Head of, mal als Marketing-Mitarbeiterin angestellt, und so habe ich in den letzten Jahren Einblicke in fast jeden Bereich der redaktionellen und marketingorientierten Arbeit erhalten. Seit 2022 setze ich dieses Wissen und meine Fähigkeiten nun bei jobvalley ein und betreue seit 2025 den Blog thematisch und strategisch.

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