Petra Ehrhard
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Von Studitemps zu jobvalley – oder wie neue Marken geboren werden

Petra Ehrhard
Petra Ehrhard
veröffentlicht am 5.10.2021

Seit 2008 heißen wir Studitemps. Weil wir Studierende (Studi-) in temporäre Jobs (-temps) – also Nebenjobs bringen, damit sie ihr Studium finanzieren können. Mit Jobs, die sich nach dem Vorlesungsplan richten. Und nicht umgekehrt. Hat gepasst.

Seit 2020 überführen wir unsere Studierenden, die wir mit den temporären Jobs unserer Kundenunternehmen durchs Studium begleiten, in den Young Professionals Bereich. Weil sie zum Ende des Studiums vor zwei Fragestellungen stehen: die Vielfalt an Jobs ist soooo groß, 1.) weiß ich heute schon, was ich will oder 2.) möchte ich mich noch ein wenig ausprobieren? 

Bei uns arbeiten viele Student*innen in allen unseren Abteilungen und den Hubs vor Ort in den Uni- und FH-Städten. So wissen wir immer aus erster Hand, was sie denken, welche Erwartungen sie haben, was sie sich wünschen. Wir brainstormen zusammen, was wirklich wichtig für sie ist und versuchen das dann auch umzusetzen. Immer wieder haben wir diese zwei Fragestellungen gehört – und so kam’s: unsere Abteilung für Absolvent*innen und Young Professionals wurde geboren.

An diesem Punkt haben wir uns die Frage gestellt: Passt der Name Studitemps eigentlich noch?

Und dann kam Corona und wieder einige negative Schlagzeilen zu temporärer Arbeit- Zeitarbeit, leider und teilweise wirklich unberechtigt, in Deutschland so negativ konnotiert (nicht so in UK übrigens). Dabei schreit die Welt nach temporären Jobs. Weil wir uns nicht mehr unbedingt binden möchten, weil die Welt so viel zu bieten hat, weil besonders junge Menschen flexibel sein möchten, weil ihre Ansprüche sich massiv von Statussymbolen auf Lebenswerte verändern.

Flexible Jobs an flexiblen Standorten zu Zeiten, die einem persönlich liegen, ist doch eigentlich ganz cool. Und wenn man dann doch in einen festen Job wechseln möchte- ja, dann hat man sich vielleicht bereits über einen flexiblen Job ausprobiert, hat Firma, Werte/Haltungen, Kolleg*innen, Führungskultur, Produkte/Services kennengelernt und weiß viel besser, worauf man sich einlässt. 

2021 ist das Jahr des Umbruchs bei uns

Wir bringen neue Product Features auf den Markt, und wir haben unsere Marke „Studitemps” definiert: den Purpose (Sinn & Zweck unseres Unternehmens), die Vision (Ausblick in die Zukunft), die Mission (der Auftrag, den unser Unternehmen verfolgt), fünf Value Propositions (Nutzerversprechen an unsere verschiedenen Zielgruppen) und unseren Brand Promise (Markenversprechen) – alles steht. Wir haben Personas, also die Nutzergruppe, die für unsere Zielgruppen steht, ausgearbeitet. Und wir positionieren unsere beiden Marken Jobmensa (unsere Online Jobbörse) und Studitemps (unsere digitale Matching-Plattform) klar differenziert voneinander. 

Wir investieren massiv in die Digitalisierung aller Geschäftsbereiche, und fokussieren uns dabei auf unsere Akademiker*innen, indem wir jüngst eine eigene Abteilung zur Customer Experience aufgebaut haben und unsere wichtigsten Kundengruppen so in unseren unternehmerischen Mittelpunkt stellen. 

Spätestens jetzt war klar: „Studitemps” passt nicht mehr zu uns, es wird Zeit für einen neuen Namen.

Aber was soll dieser alles leisten? Er sollte auf alle Akademiker*innen ausgerichtet sein. Er sollte Vielfalt, Diversität, Choice ausdrücken. Er sollte mit unserer Geschäftsidee direkt in Verbindung gebracht werden können – und international funktionieren, das sollte er auch.

Zusammen haben wir gebrainstormt - und - jobvalley war geboren.

Animation Studitemps wird zu jobvalley neu

Ihr habt Lust noch mehr in die neue Welt einzutauchen? Hier gehts zur jobvalley Infoseite.

Viel Spaß.

Petra Ehrhard
Über den Autor

Petra Ehrhard

Mich faszinieren Menschen. Und die Art, wie sie denken. Denn das entscheidet, wie sie mit Kommunikation und Visualisierung umgehen. Erfolgreiche Marken verstehen es, den passenden Zugang in menschliche Gehirne zu finden und Emotionen zu wecken. Segmentierung, Touchpoints, Data, Automatisierung, alles wichtiges Beiwerk. Essentiell zur Analyse der Stimulierung von Synapsen zur Weckung von Emotionen. Überflüssig, wenn wir uns nicht mit dem Menschen selbst befassen. Oder nicht?